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Martin Timm konzipiert Fotoarbeiten, meist in Sequenzen, oft nach literarischen Vorlagen. Die Reihen entstehen jeweils in unterschiedlichen (nicht-digitalen) Techniken:
1) 'DIE GROSSEN ARKANEN DES TAROT':
Analoge Composingtechniken wie Einbelichtungen, Fotogramm und SW-Sandwiches aus 'gefarmerten' Negativen. Prints: Mehrstufige Heißentwicklungen auf Baryt, heißluftluftgetrocknet
2) 'DER APOKALYPTISCHE GUMMIBÄR':
Mechanische Objektbearbeitungen, großformatige Dia-Collagen sowie Mehrfachbelichtungen auf bis zu 8/10 inch Planfilm-Dia. Prints: Ilfochrome auf Alu-Dibond (meist 1,40 x 0,7 m)
3) 'MOUSA':
Draußen- und Dunkelfotografie, teils mehrstündige Langzeitbelichtungen in rabenschwarzer Nacht, meist auf 6/12 Diafilm oder 6/17 Diafilm in Rotations-Panoramakamera. Prints: High Glossy auf Alu-Dibond (meist 1,40 x 0,70 m)
4) 'AREAL' und 5) 'PFAD'
Abstraktionen mit der Kamera am Motiv
6) 'FLUCHTEN'
Pinhole Obscura freihändig, teils mit Kamera-Agitation
7) 'TERPSICHORE'
Das Bild 'Blue Hour Box' entstand in Blauer Stunde, kurz nach Sonnenuntergang.
Die Tänzerin im Triptychon wurde als singuläre Scharf-Unscharf-Überlagerung (Langzeitsynchronisation im Atelier) in die Originaldiafilme dreier Nachtaufnahmen (je 2 bis 3 Stunden Belichtungszeit) einbelichtet.
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